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Aktuelle Meldung: Reinhard Grindel zum DFB-Präsidenten gewählt

Reinhard Grindel ist neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Auf dem Außerordentlichen Bundestag des DFB in Frankfurt am Main wurde der bisherige Schatz-meister von den 255 stimmbe-rechtigten Delegierten an die Spitze des Verbandes gewählt. Grindel ist durch das gemein-same Votum des Amateur- und Profifußballs der zwölfte Präsident in der Geschichte des DFB. Der 54-jährige Jurist folgt damit auf Wolfgang Niersbach, der am 9. November 2015 zurückgetreten war.

Reinhard Grindel bedankte sich bei den Delegierten für das ihm entgegenge-brachte Vertrauen: “Ich empfinde es als eine große Ehre, dieses Amt ausfüllen zu dürfen. Der DFB steht vor zukunftweisenden Aufgaben, denen ich mich im Zusammen-spiel mit den Kollegen aus Präsidium und Vorstand sowie den hauptamtlichen Mitarbeitern der Zentrale stellen möchte. Ich freue mich über das gemein-same Votum und den damit einhergehenden Vertrauensbe-weis aus dem Amateur- und Profifußball. Ich sehe meine Aufgabe darin, als ehrlicher Mittler die Interessen der ehrenamtlich geführten Basis und der professionellen Spitze zusammenzuführen. Ich werde mich als Präsident dafür einsetzen, die Einheit des Fußballs weiter zu stärken.”

Zu den zentralen Punkten auf der Agenda des zwölften DFB-Präsidenten gehören die Konsequenzen aus der Affäre um die Fußball-WM 2006. “Beim neuen DFB muss das gelten, was im Fußball selbstver-ständlich sein sollte: “Wir brauchen ‘Fairplay’, und wir brauchen Integrität. Um das zu gewährleisten, müssen wir unsere internen Kontrollmecha-nismen verbessern”, so Grindel. Dazu plant er beispielsweise die Einrichtung einer eigenen Direktion Recht, einer Stabsstelle für Compliance und Controlling sowie einer Ethikkommission. Des Weiteren hat Grindel im Sinne einer transparenten Verbandsorgani-sation die Veröffentlichung des Finanzberichtes sowie die Bündelung der wirtschaftlichen Aktivitäten des DFB in einer Tochtergesellschaft angekündigt. Zu seinem umfassenden Programm zählt als ein weiterer Schwerpunkt, frühzeitig interessante Fußballangebote für Kinder zu schaffen, sie in die Vereine zu holen und dort die Qualifikation der Jugendtrainer zu steigern.

Der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch sagt: “Reinhard Grindel hat sich in seiner Funktion als Schatzmeister des DFB durch Kompetenz und Verlässlichkeit ein hohes Ansehen erworben. Er kennt alle handelnden Personen und Projekte innerhalb des Verbandes und genießt bei den Regional- und Landesverbänden großes Vertrauen. Gleichzeitig steht er für einen glaubwürdigen Neuanfang. Er kann sich in seinem Amt auf unsere Unterstützung verlassen.”

Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball sagt: “Im Namen der Liga gratuliere ich Reinhard Grindel herzlich zu seiner Wahl. Nun gilt es, die anstehenden Aufgaben mit ihm als neuem Präsidenten an der Spitze gemeinsam anzugehen.”

Reinhard Grindel war seit Oktober 2013 Schatzmeister des DFB, davor von 2011 bis 2013 Anti-Korruptionsbeauftragter des Verbandes. Von 2011 bis 2014 fungierte Grindel als 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes. Zuvor hatte er sich im Vorstand seines Heimatvereins Rotenburger SV an der Fußballbasis engagiert. Seit 2002 sitzt Grindel als Abgeordneter für die CDU im Bundestag.

QUELLE DFB

Überraschung: FC Bayern Mädels verfehlen knapp den Titel

Als Siegerinnen grüßen die U17-Damen des 1. FC Nürnberg .................... Quelle BFV

1. FC Nürnberg gewinnt sensationell nach 2012 zum zweiten Mal die Bayerische Hallenmeisterschaft. Beim E.ON Cup 2015 besiegten die Franken-Mädels des Trainergespanns Osman Cankaya und Matthias Meyer in einer Neuauflage Titelverteidiger FC Bayern München knapp mit 1:0. Begeisterte 550 Zuschauer in der restlos ausverkauften Stadthalle Maxhütte-Haidhof erzielte Gina Steiner nach drei Minuten den entscheidenden Treffer für Nürnberg. Damit revanchierte sich der Club-Nachwuchs für die 1:3-Niederlage im letztjährigen Endspiel.

„Nachdem es im Vorjahr nicht geklappt hat, wollten wir uns endlich für ein gutes Turnier belohnen. Die Mädels haben sich sukzessive gesteigert. Entscheidend war, dass wir zu jeder Zeit geduldig waren und Ruhe bewahrt haben“, freute sich Club-Trainer Cankaya über den Titel. Um den dritten Stockelplatz kämpfte SV Frauenbiburg gegen den 1. FC Passau. Nach einem 2:0-Erfolg, wie schon 2014, holte Frauenbiburg erneut den dritten Platz.

Nicht nur für die Siegerinnen ein Lob: Zuerst „Glückwunsch an den 1. FC Nürnberg! Die Bayern haben im Endspiel viel Druck gemacht und hätten die Partie genauso gewinnen können. Nahezu alle Spiele waren sehr ausgeglichen und bis zum Schluss spannend“, bilanzierte Silke Raml, Vorsitzende des Frauen- und Mädchen-Ausschusses des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV).

Spannender Turnierverlauf bei der Hallenmeisterschaft

Spannende U17-Spiele bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft 2015 .................... Quelle BFV
Siegerehrung der Teams .................... Quelle BFV
Erfolgreicher Damenfußball .................... Quelle BFV

Eine faustdicke Überraschung gab es gleich zu Beginn der Vorrunde: Landesligist SpVgg Germania Ebing besiegte den 1. FC Nürnberg mit 2:1 und sorgte damit für einen Fehlstart der späteren Turniersiegerinnen. Durch zwei Erfolge über den FC Ingolstadt 04 (1:0) und den SV Frauenbiburg (2:1) holte sich der Bundesligist aber dennoch den Gruppensieg. Auch der SV Frauenbiburg schaffte mit einem 2:0 gegen Ingolstadt und einem 1:0 gegen Ebing den Sprung ins Halbfinale. Dem FC Bayern München genügten in Gruppe B ein 1:0 gegen den 1. FC Passau sowie zwei torlose Unentschieden gegen den FFC Wacker München und den SC Regensburg zu Platz eins. Durch einen 2:0-Erfolg über Bundesligist FFC Wacker München und ein 0:0 gegen Ligakonkurrent SC Regensburg qualifizierte sich auch der Bayernliga-Aufsteiger 1. FC Passau mit vier Punkten noch für das Halbfinale.

Dort traf Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München wie im Vorjahr auf den SV Frauenbiburg. Nach packenden 15 Minuten ohne Tore setzte sich das Team von Carmen Roth mit 5:3 nach Sechsmeterschießen durch. Der 1. FC Nürnberg zog mit einem hauchdünnen 1:0 gegen Passau ins Finale ein. Gina Steiner war mit ihrem Treffer in der letzten Spielminute wie auch im anschließenden Endspiel die Matchwinnerin. Pech für Passau: Die starken Niederbayerinnen trafen kurz vor dem Gegentreffer nur den Pfosten. Im Finale rannten die Bayern-Juniorinnen nach dem frühen Steiner-Tor vergeblich an und scheiterten mehrfach an Club-Torhüterin Isabel Bauer. Der 1. FC Nürnberg rettete das 1:0 über die Zeit und sorgte beim zehnmaligen Hallenmeister aus München damit für enttäuschte Gesichter. „Was für ein hochklassiges Turnier vor einer Wahnsinns-Kulisse! Am Ende haben sich dann die Favoriten durchgesetzt“, zog Walter Kiergassner von Sponsor E.ON Energie Deutschland GmbH ebenfalls ein positives Fazit.

 

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Endstand

1. FC Nürnberg (Bundesliga)

2. FC Bayern München (Bundesliga, TV*)

3. SV Frauenbiburg (Bundesliga)

4. 1. FC Passau (Bayernliga)

5. FFC Wacker München (Bundesliga)

6. FC Ingolstadt 04 (Bayernliga)

7. SC Regensburg (Bayernliga)

8. SpVgg Germania Ebing (Landesliga)

 

* TV= Titelverteidiger

Sonntag, 18.01.2015Sportali RedaktionViews: 14138

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Richtige Entscheidung

 

Wir treffen ca. 20.000 Entscheidungen pro Tag, die meisten davon unbewusst. Selbst die bewusstesten Entscheidungen werden nicht rein zweckrational getroffen. Es ist also nicht die reine Logik, der unsere Entscheidungen unterliegen, sondern wir treffen sie unter Einfluss von Emotionen, Impulsivität, Risikobereitschaft, Erziehung, Erfahrungen und Genen. Eine ganz wichtige Rolle hierbei spielen die Antizipation und die Intuition.

Antizipation
Sportwissenschaftler gehen davon aus, dass Antizipation zum Beispiel durch mentales Training gezielt ausgebaut oder erst erlernt werden kann. Die Folge ist eine Erweiterung der eigenen Möglichkeiten hinsichtlich von Bewegungs-abläufen und Aktionsmustern, deren Differenzierung und Vielzahl. So lernt der Sportler, diese bislang unbewussten Abläufe zu kontrollieren. Das hat auch gesamtheitliche Auswirkungen, denn durch die bessere Kontrolle können die Folgen und die Zahl von falschen Reaktionen vermindert werden, was ganz nebenbei auch das Verletzungsrisiko verringert.

Intuition
ist die Fähigkeit zur Informationsverarbeitung und zur angemessenen Reaktion bei großer Komplexität der zu verarbeitenden Daten. Neue Forschungsergebnisse belegen , dass man mit der Intuition in komplexen Situationen oftmals zu besseren Entscheidungen kommt als mit dem bewussten Verstand. Das Unbewusste ist in der Lage, weitaus mehr Informationen in kürzerer Zeit zu berücksichtigen, als das Bewusstsein, das zwar sehr präzise ist, jedoch mit nur wenigen Informationen gleichzeitig zurechtkommt.    

(Wo 41/42)

Anton Rappl - Sportali Experte
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